Holler-tri-oh…

Oder besser gesagt es ist Hollerzeit.

In unseren Breitengraden wachsen sehr viele essbare Pflanzen. Von vielen wissen wir, dieses Wissen wurde uns über Generationen weitergegeben.

Wie das Wissen um den Holler.

Mit seinen weißen Blüten duftet er uns momentan überall entgegen.

Wer noch schnell etwas daraus machen will sollte sich beeilen. Nue einige Wochen halten die Blüten dann werden sie braun. Und er befindet sich schon im Endspurt.

Was ich jedes Jahr mit Holler mache ist mein Hollersirup.

Ich schreibe euch hier mal mein Rezept auf.

(Das ich übrigens von meiner Oma bekommen habe.)

 

40 Blüten

2 Bio Zitronen (klein geschnitten mit Schale)

4 Orangen (klein geschnitten mit Schale)

5 dag Zironensäure

3 kg Zucker

2 l Wasser

Zubereitung:

Ich koche das Wasser kurz auf, gebe den gesamten Zucker dazu und rühre bis er sich komplett aufgelöst hat. Anschließend stelle ich den Topf mit dem Zuckerwasser in ein kaltes Wasserbad damit es schneller abkühlt. (Meist habe ich keine Zeit oder Lust zum Warten ;). Jetzt schütte ich noch die Zitronensäure dazu.

Die Hollerblüten bereite ich einstweilen in einer großen Schüssel vor. Ich sortiere nochmal durch ob auch keine Blätter, Käfer oder sonstiges versehentlich bei den Blüten gelandet sind. Wenn das Zuckerwasser abgekühlt ist schütte ich dieses in die Schüssel zu den Hollerblüten. Gebe noch die kleingeschnittenen Zitronen und Orangen dazu. Umrühren.

Das Ganze 2-3 Tage stehen lassen, jeden Tag ein wenig rühren. Anschließend abseihen und in Flaschen abfüllen.

Ich nehme ausschließlich Bio Orangen und Zitronen. Da alle anderen Sorten gespritzt sind und dies wiederum nur in den Saft gelangen würde.

Man erhält Bio Zitronen mittlerweile auch schon bei Hofer. Bio Orangen finde ich dort momentan keine. Diese kaufe ich bei „Denns Bioladen“. Wer keinen in der Nähe hat sollte bei Billa, Spar oder Merkur schauen. Ich denke dass diese auch welche im Sortiment haben.

Beim Zucker habe ich schon einiges experimentiert. Ich wollte vom weißen Zucker wegkommen und habe stattdessen braunen Rohrzucker verwendet. Schmeckt auch sehr gut, nur der Saft ist natürlich bräunlicher.

Hier kann man sicher auch Birkenzucker oder ähnliches verwenden. Es gibt mittlerweile ja eine große Auswahl an sehr guten Alternativen. Die leider , meiner Meinung nach, aber noch viel zu teuer sind.

Doch ich muss ehrlich gestehen, dass es mich nicht stört wenn ich einmal „normalen“ Haushaltszucker verwende. Ich esse ansonsten so zuckerreduziert oder bin auf die Alternativen umgestiegen, dass ich es im Saft als angenehm empfinde. Er schmeckt dadurch einfach wie Oma´s Hollersaft. 😉

Also viel Spaß beim Ausprobieren, aber Beeilung. Hollerblüten halten wie gesagt nicht mehr sehr lange.

Wer noch etwas über die Wirkung von Holler erfahren möchte kann diesem Link folgen: https://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/holunder-neu.htm

Alles Liebe

Nina 🙂


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