Ameisen…

 

Fast jeder hat schon Bekanntschaft damit gemacht. Mit Ameisen, die ihre Straßen ins Haus-oder Wohnungsinnere verlegen.

Und schnell ist der Griff zum Ameisengift getan.

Warum eigentlich?

Diese Frage habe ich mir schon vor geraumer Zeit gestellt.

Weil wir es so kennen? Von unseren Eltern, die dann ins Geschäft eilten und diese kleinen Biester verfluchten, weil sie es wagten ihr Territorium in unbefugtem Gebiet auszuweiten?

Lästige kleine Minisoldaten, die unablässig ihren Weg fortsetzen um ihr Ziel zu erreichen.

Doch was für ein Ziel?

Bei genauerem Hinsehen wird man schnell erkennen, dass Ameisen nur ein Ziel haben. Sie räumen auf!! Alles was ihnen in den Weg kommt wird verräumt. Ob es Krümel vom Kuchen sind, ein totes Insekt oder aber sogar Kadaver von Mäusen und anderen Tieren.

Eigentlich sind Ameisen kleine Heinzelmännchen, die hinter allen herräumen. Die Saubermacher der Natur sozusagen. Aber nicht um uns einen Gefallen zu tun, das sei an dieser Stelle gesagt, sondern um Nahrung anzuschaffen für die Brut im Bau.

Als ich die letzte Ameisenstraße in meiner Wohnung hatte habe ich einfach nur mal beobachtet. Und es kam mir nicht richtig vor einen Köder mit Gift aufzustellen, den sie in ihren Bau tragen um ihre eigene Rasse damit zu töten. Vor allem, das Gift sickert auch in unseren Boden. Und das ist das worüber die meisten nicht nachdenken. Jegliche Art von Gift das gegen „Ungeziefer“ aufgestellt wird wandert unweigerlich dorthin. Auch Unkrautvernichter, das bestimmte Pflanzen vor der Verbreitung abhalten soll ist giftig und wandert in den Boden. Den meisten scheint dies nicht bewusst zu sein wie viel selbst man Verantwortung dafür trägt zu überlegen wie ich mit der Natur umgehe. Ich höre immer wieder von Leuten die sich darüber aufregen wie wenig von politischer Seite oftmals zum Umweltschutz beigetragen wird. Es stimmt sicherlich dass in diesem Bereich noch viel geschehen muss. Aber meiner Meinung nach kann jeder mit solchen Kleinigkeiten wie Ameisengift, Unkrautvernichter oder aber auch Kunstdünger bei sich selber anfangen. Was bringt es sich über große Konzerne zu brüskieren wenn man selbst den Griff zur Giftflasche nicht scheut. So beginnt´s. Jeder für sich.

Und es gibt Alternativen. Das meiste überlieferte Wissen ist im Laufe der Zeit und von Generation zu Generation verloren gegangen. Doch man kann es wieder aufgreifen.

Mein Tipp um die Ameisen daran zu hindern ihre Route 66 durch das Wohnzimmer zu verlegen:

    1. Aufräumen! Ja klingt banal, aber wenn einem bewusst wird dass die Ameisen nur dort schmarotzen wo sie etwas finden, erscheint dies logisch. Ich habe den Test auch durchgeführt und absichtlich ein kleines Stückchen Kuchen liegen gelassen. Nach ca. 2 Tagen war er verschwunden. Das änderte meine Ansicht über Ameisen. Eigentlich sind sie praktisch. Sie räumen hinter mir her. Nur wer sie erst gar nicht in der Wohnung haben will sollte die Krümel vorher selbst verräumen. Was bei mir geholfen hat: Ich hatte zufällig Basilikum im Topf auf meiner Fensterbank herumstehen. Aus einer spontanen Idee heraus habe ich ein paar Blätter abgerissen, zwischen meinen Fingern zerrieben und sie genau auf die Ameisenstraße gelegt. Am nächsten Tag waren es schon weniger. Und ich wiederholte den Vorgang. Nach ein paar Tagen waren die Ameisen verschwunden. Ich hatte nichts weiter gemacht. Scheinbar mögen sie den Geruch nicht. Ich hatte seitdem nie wieder Ameisen in meiner Wohnung. Aber gleichzeitig ein gutes Gefühl.
    2. Was noch hilft:

 

  • Zitronensaft
  • Gurkenschalen
  • Essigwasser
  • Zimt
  • Lorbeerblätter
  • Nelken
  • Kaffeepulver
  • Natron

Es gibt sicher noch andere Mittelchen, die ich hier nicht angeführt habe.

Unterm Strich ist zu erkennen, dass alles was zu intensiv riecht für die Tierchen nichts zu sein scheint.

 

Am besten man probiert selber aus.

Die Natur wird es danken!

 

In diesem Sinne, alles Liebe!

Nina 🙂

 

 

 

 

 

 

 


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