Frühling…

Endlich ist sie wieder da, die Jahreszeit, die Neues verkündet, da alles wieder anfängt zu wachsen. Neben den Blumen, die sich langsam ihren Weg aus der Erde bannen wachsen aber auch schon einige essbare Pflanzen, die wir wunderbar selbst pflücken können, oder wie ich es mache, es mir am Bauernmarkt organisiere. Samstag Vormittag ist bei mir Markttag. Ich betreibe dies nun schon seit zwei Jahren. Das Schönste überhaupt. Man kann bereits weit vor den normalen und bekannten Ladenöffnungszeiten hier einkaufen gehen. Wenn man um sieben Uhr morgens am Markt steht braucht man nicht verwundert sein. Hier findet schon ein reges Handeln und Treiben statt. Bereits um sechs Uhr beginnen die „Standler“ damit ihre Verkaufsstände aufzubauen und alles herzurichten. Ich persönliche bevorzuge es immer recht früh dort zu sein. Da ich ohnedies eine Frühaufsteherin bin ist es für mich angenehm morgens durch die noch stille Stadt zu fahren. Es ist herrlich wenn man die Ruhe liebt. Kein Verkehr, keine Menschenmassen. Und freie Parkplatzwahl. Momentan bin ich natürlich in meiner Heimatstadt (Klagenfurt) sehr viel unterwegs. Möchte mir für die Zukunft aber andere Märkte anschauen und darüber schreiben. Was wöchentlich auf meiner Einkaufsliste steht. Ich habe meinen Fokus in diesem Bericht auf Gemüse gelegt die in unserer Region, auch im Winter verfügbar sind. Denn es gibt auch Anbieter die Ware aus dem Ausland beziehen und in der kalten Jahreszeit bei uns verkaufen.

  • Kartoffeln (Die Bauern lagern diese gerecht, so halten diese den ganzen Winter über.) .
  • Verschiedene Salate (Während ich im Winter fast ausschließlich auf Kohlarten -> Wie Rot-und Weißkraut zurückgegriffen habe, da diese gelagert werden können, bevorzuge ich im Frühling die frischen Varianten. )
  • Vogerlsalat (Jetzt bereits frisch erhältlich)
  • Spinat (Jetzt frisch erhältlich) -> Zu Spinat muss ich eine Anmerkung machen: Ich kannte bis vor ein paar Jahren nur den Cremespinat aus dem Geschäft! Durch das Einkaufen am Markt probiere ich aber immer wieder Neues aus. Und ich kann frische Spinatblätter nur empfehlen. Ich mische sie manchmal sogar unter eine Schüssel grünen Salat. Niemand merkt, dass es sich um Spinatblätter handelt. Ich persönlich mag den Geschmack gerne und zudem können Spinatblätter, die immer frisch geerntet werden, nur gesund sein. Spinat ist ein wichtiger Eisenlieferant.
  • Karotten (Auch diese sind den ganzen Winter über von unseren Bauern erhältlich, da sie gelagert werden können.)
  • Suppengemüse -> Pastinaken, Selleriewurzel -> Diese sind den ganzen Winter über erhältlich, da sie gelagert werden können. (Zu Anfang des Winters auch noch Porree.)
  • (Radieschen ( Am Wochenende gerade den ersten frischen Bund Radieschen gekauft. Und dazu noch in Bioqualität.)
  • Rote Rüben (Diese können über den Winter gelagert werden und sind somit auch in der kalten Jahreszeit erhältlich. Ich bevorzuge hier die kleinen Anbieter am Markt. Da diese erstens keine unnötigen Düngungen veranstalten und zweitens nicht auf Profit aus sind. Durch Gespräche mit verschiedenen „Marktlern“ habe ich die für mich besten herausgefiltert und werde darüber noch separat berichten.)
  • Bärlauch (Jetzt frisch erhältlich, wer selbst nicht sammeln gehen möchte.)
  • Schnittlauch (Jetzt bereits frisch erhältlich!) -> Kleiner Tipp: Wird Schnittlauch einmal im Garten angesetzt, kommt dieser jedes Jahr im Frühling als einer der ersten wieder zum Vorschein.
  • Zwiebeln (Sind den ganzen Winter über bei unseren Bauern erhältlich.)
  • Knoblauch (Ist den ganzen Winter über erhältlich -> man muss hier keinesfalls auf die oft stark behandelte Ware aus dem Ausland zurückgreifen!)

Wie man sieht gibt es viele gute Gründe um den Markt zu besuchen. Ich kann einen Besuch nur wärmstens empfehlen. Vor allem kommt es schlussendlich einem selbst zugute. Man kann immer entscheiden wohin man einkaufen geht. Der Unterschied liegt nur in der Qualität. Ich werde laufend über die tollen Produkte berichten, die man am Markt beziehen kann. Denn natürlich gibt es neben Gemüse noch ein sehr großes Angebot, für das ein Artikel zu wenig wäre. In diesem Sinne, bleibt gesund und genießt das Leben.